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Durchlässig sein und Vertrauen haben, ist der Schlüssel für ein unbeschwertes Leben

  • von Ines Gwosch
  • 01 Okt., 2018



„Du kannst nicht tiefer fallen, als in Gottes Hände", das hat meine Oma immer zu mir gesagt.

Ich bin nicht gläubig aufgewachsen, nur meine Oma war gläubig, aber ich hatte immer das Gefühl das es eine grössere Macht geben muss, die ich nicht mit meinen Gedanken erfassen kann.
Mein Glaube, hatte nichts mit Kirche zu tun.
Mein Glaube war ein Gefühl.
Ein Gefühl, das meine Oma irgendwie recht hat.
Vielleicht nennt man dieses Gefühl "Vertrauen".
Etwas, was ich nicht beschreiben kann, scheint mich immer wieder aufzufangen, es leitet mich,lässt mich dankbar, ehrfürchtig und neugierig sein
Ehrfürchtig?
Fürchten tue ich mich eigentlich nicht.
Es ist eher ein aufgehoben und beschützt sein.
Wenn ich an nichts glaube, kann ich das „Nichts“ auch nicht sehen oder fühlen.
Vertrauen ist die Kraft, die mich entspannen lässt. Überall dort, wo ich in vertrauen bin, bin ich entspannt.
Das was ich nicht lösen kann, das was mich überfordert gebe ich ab.
Wohin?
Keine Ahnung, ich gebe es weg und dieses Weggeben funktioniert.

Heute ist eine Klientin, die mit ihrer Angst eine tägliche Begleiterin hat, in einer Hypnosesitzung in diese Hände gefallen.
Sie fiel weich und warm.
Es sind geöffnete Hände die dich stützen und halten.
Tiefer fällst du nicht.

Sie gab sich hin, voller Vertrauen und landete  in diesen Händen.
Es war wunderschön diesen Moment mit zu erleben.
Jegliche Angst wich aus ihrem Körper, der Kopf wurde leicht und frei.

Wenn der Kopf schwer wird, sind wir nicht durchlässig genug.

Mach dich durchlässig.

Durchlässig sein, bedeutet, dass was du aufnimmst, nicht zu behalten.
Hier rein, da raus!
Verstehst du was ich meine?

Mit Sinneseindrücken, kannst du genauso umgehen, wie dein Körper mit Flüssigkeit und Nahrung umgeht, wenn er gesund funktioniert.

Behalte, was dir gut tut.
Behalte was du brauchst
und alles andere lässt du durch dich durch.
Es verlässt dich wieder.

Unbelastet und frei, hat meine Klientin ihre Lebensbühne auf Gottes unterstützenden Händen aufgebaut.

„Wie fühlt es sich an, aus diesem Bewusstsein heraus, die eigene Welt zu erleben, die gerade noch so angstauslösend war?“
sie lächelt, ihr ganzer Gesichtsausdruck hat sich verändert.
 „Wunderbar“,
 antwortete sie mir und eine neue kraftvolle Energie  strahlt aus ihren Augen.
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